DGUV V3 Prüfung elektrischer Betriebsmittel (ehemals BGV A3)

Elektro Scheldt prüft alles mit einem "Stecker"

BGV A3 wurde zu DGUV V3. Am 1. Juni 2015 trat die neue Betriebssicherheitsverordnung in Kraft. Aus der alten Vorschrift „BGV A3“ wurde am 1. Mai 2014 die „DGUV Vorschrift 3“. Inhaltlich wurden keine Änderungen vorgenommen. Grund für die Umbenennung ist die Vereinigung der öffentlichen Unfallversicherungsträger und der Berufsgenossenschaften.

Bei weiterem Bedarf an Informationen und Fragen zu Prüfungen an elektrischen Maschinen und Anlagen nehmen Sie unverbindlich zu Kontakt zu uns auf. Bei entsprechenden Aufträgen sind wir für unsere Kunden aus dem Rheinland, der Region Köln, Bonn,Siegburg, Leverkusen, Bergisch Gladbach, Rösrath, Overath, Lohmar und der näheren Umgebung gerne für Sie da.

 

Beratung - Prüfung - Service - Wartung - Elektro Scheldt
  • Prüfung durch qualifizierte und geschulte Mitarbeiter.
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  • Für Gewerbetreibende, öffentliche Einrichtungen und entsprechende Privatanwender.
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Miele Professional Techniker Elektro Scheldt

 

DGUV Vorschrift 3 - Eine Übersicht

Wie schützen Sie Ihre Mitarbeiter und Geräte?

Ihr Elektrofachmann berät Sie - Elektro Scheldt ist seit über 50 Jahren Meisterbetrieb der Innung

DGUV Vorschrift 3 - Wer muss prüfen?

Jeder Arbeitgeber ist für die Sicherheit seiner Mitarbeiter verantwortlich. Er ist verpflichtet, alle erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes unter Berücksichtigung der Umstände zu treffen, die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit beeinflussen.

Diese Pflicht ist im §3 Abs. 1 des Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) gesetzlich verankert und wird durch die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV), die Technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBS) und die DGUV Vorschrift 3 (ehemals BGV A3) präzisiert und erläutert.

Da es in der Vergangenheit immer wieder zu einer Vielzahl von Arbeitsunfällen im Zusammenhang mit elektrischen Geräten und Anlagen gekommen ist, hat der Gesetzgeber bereits im Jahre 1979 (!) die Pflicht normiert, wonach jeder Unternehmer in festgelegten regelmäßigen Abständen seine elektrischen Anlagen und Betriebsmittel auf ihre Sicherheit prüfen lassen muss.

 

Ziel der gesetzlichen Regelung ist der Personenschutz.

Ein Verstoß gegen diese Prüfpflicht stellt gemäß § 26 BetrSichV eine Straftat dar. Die gesetzlich erforderlichen Prüfmaßnahmen dienen neben dem Personenschutz zugleich auch dem Sachschutz.

Kommt es im Zusammenhang mit einer elektrischen Anlage oder Betriebsmittel zu einem Schaden (z.B. Brand, häufigste Ursache), so verlangen die Versicherungen den Nachweis, dass das entsprechende Betriebsmittel regelmäßig und ordnungsgemäß geprüft wurde. Kann der Nachweis nicht erbracht werden, wird eine Zahlung regelmäßig abgelehnt.

Einige Versicherungen bieten dem Versicherungsnehmer bei einer zusätzlichen Prüfung nach VdS geringere Versicherungsprämien. Hierbei handelt es sich um eine erweiterte Prüfung mit verschärften Anforderungen im Bereich Brandschutz durch einen zertifizierten Sachverständigen.

 

Auszug aus DGUV Vorschrift 3

§ 5 Abs. 1

Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass die elektrischen Anlagen und Betriebsmittel auf ihren ordnungsgemäßen Zustand geprüft werden

  1. vor der ersten Inbetriebnahme und nach einer Änderung oder Instandsetzung vor der Wiederinbetriebnahme durch eine Elektrofachkraft oder unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft und
  2. in bestimmten Zeitabständen.

Die Fristen sind so zu bemessen, dass entstehende Mängel, mit denen gerechnet werden muss, rechtzeitig festgestellt werden

 

DGUV Vorschrift 3 – Was muss geprüft werden?

Grundsätzlich sind alle elektrisch betriebenen Anlagen und Geräte zu prüfen. Diese werden im Fachjargon auch als „elektrische Anlagen und Betriebsmittel“ bezeichnet. Die Prüfung muss von einer Elektrofachkraft (Wer darf prüfen?) durchgeführt werden. Das Ergebnis der Prüfung muss dokumentiert werden (Dokumentation und Prüfprotokoll).

Nachfolgend haben wir Ihnen einige Beispiele aufgelistet.

Elektrische Geräte
  • Ortsveränderliche Geräte sind elektrische Verbraucher, die während des Betriebes bzw. der Handhabung bewegt oder die leicht von einem Platz zum anderen gebracht werden können, während sie an den Versorgungsstromkreis angeschlossen sind.
    Beispiele: Drucker, Monitor, Kaffeemaschine, Verlängerungskabel, Mehrfachsteckdose, Radio, Bohrmaschine
  • Ortsfeste Geräte sind fest angebrachte elektrische Verbraucher oder solche, die keine Tragevorrichtung haben und deren Masse so groß ist, dass sie nicht leicht bewegt werden können. Dazu gehören auch elektrische Betriebsmittel, die vorübergehend fest angebracht sind und über bewegliche Anschlussleitungen betrieben werden.
    Beispiele: Kühlschrank, Herd, Spülmaschine, Ständerbohrmaschine
Elektrische Anlagen

Diese werden durch einen Zusammenschluss von elektrischen Betriebsmitteln gebildet.

  • Gebäudeinstallation, z.B. Elektrische Haupt- und Unterverteilungen, Steckdosen, Beleuchtung, Endstromkreise
  • Heizungs- und Lüftungstechnik
  • Rolltore, Schranken
  • Brandmeldeanlagen
  • ...
Elektrische Maschinen

Elektrische Maschinen verfügen in der Regel über elektrische Antriebe (Motoren) und höhere Schutzmaßnahmen (z.B. Not-Aus, Abschrankungen).

  • Produktionsmaschinen, z.B. Lackierstraße, Waschstraße, Roboteranlage, Produktionsstraße, Presse
  • Werkstattmaschinen, z.B. Tischkreissäge, Hobelbank, Drehbank, Fräsmaschine
  • Baustellenmaschinen, z.B. Kran, Säge, Betonmischer, ...

Oft gibt es Überschneidungen zwischen den elektrischen Anlagen und elektrischen Maschinen, insbesondere ist es oft nicht ganz eindeutig, ob ein Gerät als Anlage oder Maschine zu qualifizieren ist. In diesen Fällen entscheidet die prüfende Elektrofachkraft, ob das Gerät als Anlage gemäß DIN VDE 0105-100, als Maschine gemäß DIN VDE 0113-1 oder im Verbund geprüft wird. Entscheidend ist stets, dass alle Schutzmaßnahmen auf Sicherheit und Funktion geprüft werden!

Prüfung vor der ersten Inbetriebnahme?

Es ist nicht eindeutig festgelegt ob ein neu angeschafftes Gerät vor der ersten Inbetriebnahme geprüft werden muss!

Die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) fordert in § 4 Abs. 1, dass Arbeitsmittel erst dann verwendet werden dürfen, nachdem der Arbeitgeber eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt, die dabei ermittelten Schutzmaßnahmen nach dem Stand der Technik getroffen und festgestellt hat, dass die Verwendung der Arbeitsmittel nach dem Stand der Technik sicher ist. Gemäß § 5 Abs. 1 BetrSichV ist die Gefährdung durch ihre Verwendung so gering wie möglich zu halten.

Mit einer Prüfung vor der ersten Inbetriebnahme ist der Arbeitgeber immer auf der sicheren Seite.

Ob eine am Arbeitsmittel angebrachte CE-Kennzeichnung eine Prüfung ersetzen kann, muss die befähigte Person (Wer darf Prüfen) festlegen. Diese sollte aber trotzdem mindestens eine Sichtprüfung durchführen. Eine CE-Kennung ist kein Prüfzeichen für Sicherheit und Qualität, sondern lediglich die Voraussetzung dafür, dass das Produkt in den europäischen Markt eingeführt werden kann. Der Hersteller erklärt damit nur, dass das Produkt den Anforderungen der relevanten EG-Richtlinien entspricht.

Sprechen Sie uns bei Fragen oder Informationsbedarf an - nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

 

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DGUV Vorschrift 3 – Wer darf prüfen?

Die Geräte- und Anlagenprüfung nach DGUV Vorschrift 3 darf nur von einer nach den Technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBS 1203) befähigte Elektrofachkraft unter der Verwendung geeigneter Mess- und Prüfgeräte durchgeführt werden.

In § 2 Abs. 6 der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) ist festgelegt, dass nur eine „befähigte Person“ Geräte- und Anlagenprüfungen nach DGUV Vorschrift 3 durchführen darf. Welche Voraussetzungen dabei genau erfüllt sein müssen, wird in den TRBS 1203 geregelt.

Die befähigte Person muss in erster Linie eine elektrotechnische Berufsausbildung oder ein entsprechendes Studium erfolgreich abgeschlossen haben. Zudem muss sie über eine mindestens einjährige Berufserfahrung - zeitnah zur Ausbildung - im Bereich der Prüftechnik verfügen. Wichtig ist, dass die befähigte Person mit der Prüfung von Arbeitsmitteln und überwachungsbedürftigen Anlagen vertraut ist und über die entsprechenden Kenntnisse zum Stand der Technik sowie der einschlägigen Normen und Vorschriften verfügt.

Erforderlich ist weiterhin eine regelmäßige Weiterbildung in Theorie und Praxis, wie z.B. durch die Teilnahme an fachlichen Schulungen.
Eine elektrotechnisch unterwiesene Person (EuP) genügt diesen Anforderungen nicht und darf nur unter Aufsicht einer Elektrofachkraft Geräte- und Anlagenprüfungen durchführen.

Unsere Mitarbeiter sind qualifizierte und geschulte Fachkräfte, die regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen teilnehmen. Als Meisterbetrieb der Innung stehen wir mit unserem Namen und unserer langjährigen Erfahrung für ein kompetentes und zuverlässiges Arbeiten.

 

DGUV Vorschrift 3 (ehemals BGV A3)

 
Die Prüfung nach DGUV Vorschrift 3 (ehemals BGV A3) ist die anerkannte, vorgeschriebene und normgerechte Prüfung von elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln und dient der Unfallverhütung.
Seit dem 01.04.1979 ist jeder Unternehmer verpflichtet, diese Prüfung in seinem Betrieb durchzuführen. Er hat gemäß §3 DGUV Vorschrift 3 dafür zu sorgen, dass elektrische Anlagen und Betriebsmittel von einer Elektrofachkraft oder unter Leitung und Aufsicht einer solchen, den elektrotechnischen Regeln entsprechend errichtet, geändert, instandgehalten und betrieben werden.

Bei der Prüfung nach DGUV V3 wird festgestellt, ob sich die elektrischen Anlagen und Betriebsmittel eines Unternehmens in ordnungsgemäßem Zustand im Sinne der jeweils geltenden Bestimmung der VDE, der Berufsgenossenschaft und der Betriebssicherheitsverordnung befinden.Die Prüfung soll gemäß §5 DGUV V3 vor der ersten Inbetriebnahme eines elektrischen Betriebsmittels/Anlage und nach einer Änderung oder Instandsetzung vor der Wiederinbetriebnahme und in bestimmten Zeitabständen erfolgen. Die Prüfintervalle müssen so bemessen sein, dass eventuell entstehende Mängel rechtzeitig festgestellt werden können. Elektrische Anlagen und Betriebsmittel dürfen somit nur in ordnungsgemäßem Zustand in Betrieb genommen werden und müssen in diesem Zustand erhalten werden. Bei Bürogeräten (PC, Drucker, Netzkabel, ...) beträgt die Prüffrist beispielsweise alle 2 Jahre.

Die DGUV Vorschrift 3 enthält keine genauen Prüfkriterien. Diese werden durch die DIN VDE geregelt:

  • DIN VDE 0701-0702 
    Die Norm DIN VDE 0701-0702 beinhaltet allgemeine Anforderungen für die Prüfungen der elektrischen Sicherheit von elektrischen Geräten mit Bemessungsspannungen bis Wechselspannung 1000 V/Gleichspannung 1500 V nach Instandsetzung, Änderung und bei Wiederholungsprüfungen.
  • DIN VDE 0105-100
    Die Norm DIN VDE 0105-100 gilt für das sichere Bedienen von elektrischen Anlagen sowie für alle Arbeiten an, mit und in der Nähe von diesen. Die Norm enthält allgemeine Anforderungen für alle Bedienungs-, Arbeits- und Wartungsverfahren.
  • DIN VDE 0113-1
    Bei der DIN VDE 0113-1 handelt es sich um eine harmonisierte europäische Norm (DIN EN 60204-1). Sie enthält allgemeine Anforderungen für die Anwendung von elektrischen, elektronischen sowie programmierbaren elektronischen Ausrüstungen und Systemen für Maschinen. Sie gilt ferner auch für elektrische Ausrüstungen, die mit Nennspannungen bis 1.000 V Wechselspannung oder bis 1.500 V Gleichspannung sowie mit Nennfrequenzen bis 200 Hz betrieben werden.

Prüfkonzepte für Unternehmen und Gefährdungsbeurteilung

Prüfungskonzept

Jedes Unternehmen sollte ein Prüfkonzept für elektrische Betriebsmittel besitzen. Es ist sinnvoll und notwendig um die vorgeschriebene Sicherheit im Betrieb zu erlangen und eine hohe Anlagenverfügbarkeit zu gewährleisten.
Ein entsprechendes Konzept stellt auch sicher, daß alle gesetzlichen Vorgaben erfüllt werden können.

Gerne helfen wir Ihnen bei der Erstellung, Durchführung und Evaluation des Prüfkonzepts für Ihr Unternehmen. Die rechtssichere Organisation und regelmäßige Prüfung der elektrischen Anlagen sollte jedem Unternehmen am Herzen liegen. Oftmals rächt es sich den Prüfauftrag an die preisgünstigste Firma zu vergeben, nur um der gesetzlichen Prüfpflicht nachzukommen.

Sprechen Sie uns an um weitere Vorteile und Informationen für Ihr individuelles und das auf ihre Bedürnisse abgestimmte Prüfkonzept zu bekommen. Wir beraten Sie gerne bei der Erstellung eines Prüfkonzeptes für Ihr Unternehmen.

 

Gefährdungsbeurteilung

Nach §5 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) ist jeder Arbeitgeber verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung in seinem Unternehmen durchzuführen, d.h. er muss ermitteln, welchen Gefahren seine Beschäftigten im Rahmen ihrer Tätigkeit ausgesetzt sind, diese bewerten und die notwendigen Maßnahmen treffen.

Bei der Erstellung einer Gefährungsbeurteilung sind neben ausreichenden Fachwissen, Erfahrungen und der normale Menschenvertsand gefordert. Dazu wird eine ausreichende Dokumentation gemäß §6 ArbSchG gefordert. Die Dokumentation muss das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung, festgelegte Maßnahmen des Arbeitsschutzes und die Ergebnisse der durchgeführten Prüfungen enthalten.

Gerne beraten Sie und helfen bei der Erstellung der Gefährdungsbeurteilung für Ihr Unternehmen. 

Beim Bundesinstitut für Berufsbildung können Sie sich gerne eine PDF-Datei zu mit den TRBS 1111 anschauen und downloaden. Die Technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBR) geben den u.a. Stand der Technik für die Bereitstellung und Benutzung von Arbeitsmitteln wieder. Die TRBS 111 dient der Konkretisierung hinsichtlich der Ermittlung und Bewertung von Gefährdungen.

Dokumentation und Prüfprotokoll nach DGUV Vorschrift 3

Nach §14 der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) hat der Arbeitgeber dafür zu sorgen, dass die Ergebnisse der Prüfungen der Betriebsmittel ordnungsgemäß dokumentiert werden. Mit dem Prüfprotokoll kann er im Schadensfalle nachweisen, dass das Gerät, die Anlage oder die Maschine vorschriftsmäßig geprüft wurde.

Wichtig ist, dass die Dokumentation aussagekräftig ist und eine eindeutige Identifizierung von Prüfgerät und Prüfergebnis ermöglicht. 
Gemäß der BetrSichV sollte ein Prüfprotokoll folgende Mindestangaben enthalten:

  • Art der Prüfung
  • Prüfumfang
  • Ergebnis der Prüfung

Diese Angaben sind sehr allgemein gehalten und bieten viel Auslegungsspielraum. Die Technische Regel für Betriebssicherheit 1201 (TRBS) „Prüfungen von Arbeitsmitteln und überwachungsbedürftigen Anlagen“ konkretisiert die BetrSichV und fordert weitere Angaben:

  • Datum der Prüfung
  • Prüfgrundlagen
  • was wurde im Einzelnen geprüft
  • Prüfergebnis
  • Bewertung festgestellter Mängel und Aussagen zum Weiterbetrieb
  • Name des Prüfers / ausführende Firma

Speziell für die Prüfung von ortsveränderlichen elektrischen Arbeitsmitteln wurden die Berufsgenossenschaftlichen Informationen (BGI) 5090 entwickelt. Hier werden weitere Vorgaben für das Prüfprotokoll genannt, durch welche die gesetzlichen Vorgaben rechtssicher erfüllt werden sollen.

  • Identifikation des Betriebsmittels (Typ, Hersteller, Inventar-Nr. oder ähnliches)
  • Verwendungs- bzw. Einsatzort
  • verwendetes Prüfgerät
  • Prüffrist

Kommt es zu einem Schadenfall, kann man mit einem Prüfprotokoll, welches sämtliche oben genannte Angaben enthält, eine ordnungsgemäße Prüfung nachweisen; jedenfalls hat der Arbeitgeber dann die Vermutungswirkung auf seiner Seite. Die Prüfberichte sollten mindestens bis zur nächsten Prüfung aufbewahrt werden.

 

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